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Blogtour zu “Stadt aus Trug und Schatten” – Mechthild Gläsers erste Lesung

Herzlich Willkommen zu meiner ersten Blogtour und zu Mechthilds erster Lesung. Beides ist sicherlich eine spannende Erfahrung, wobei ein eigenes Buch der Öffentlichkeit zu präsentieren sicherlich um einiges imposanter ist. Wie es vor, während und nach der Lesung für Mechthild und mich gewesen ist, könnt ihr hier jetzt – live und in Farbe – lesen.
Jeder Anfang ist schwer

Lesen ...
Am vorletzten Sonntag fand meine allererste Lesung statt. Zur Buchpremiere sollte ich in der Zeche Carl in Essen ein 90-minütiges Programm füllen. Obwohl ich mich im Vorfeld sehr auf den Abend gefreut hatte, war ich am Tag selbst zunächst einmal extrem aufgeregt. Ich hatte mir insgesamt fünf Textstellen herausgesucht und beim Probelesen zu Hause die Zeit gestoppt. Außerdem trug ich Karteikarten bei mir, auf denen ich ein paar Stichpunkte zu Dingen, die ich zwischen den einzelnen Passagen erzählen wollte, notiert hatte. Im Grunde war ich also bestens vorbereitet. Trotzdem breitete sich ein zittriges Gefühl in meiner Magengegend aus, als ich um 17.30 Uhr in der Zeche ankam. Die Mitarbeiter dort waren noch dabei, den Saal zu bestuhlen, auf der Bühne standen ein Tisch, mit einer glitzernden Decke, und ein Stuhl für mich bereit. Man wies mir einen kleinen Raum im Backstage Bereich zu, wo ich meine Sachen lassen konnte und noch rasch ein Interview gab, eine Scherzfrage für einen Videozusammenschnitt beantworten musste und mich ein paar Minuten mit einer Schreibanfängerin unterhielt. Zum Glück lenkte mich all das ein bisschen ab. Als ich eine Stunde später wieder auf die Bühne hinaustrat, füllte sich der Saal bereits mit den gut 70 Zuschauern.
An einem kalten, regnerischen Sonntag war es so weit. Vier Bloggerinnen (@ichbinkreatief, @nightingale78, @itspaperthin und @Buchleben) trafen sich gegen 17.15 Uhr am Essener Hauptbahnhof, um nach einem leckeren Essen die Lesung von Mechthild Gläser zu ihrem aktuellen Jugendroman Stadt aus Trug und Schatten zu besuchen. Klingt doch eigentlich ganz verlockend, oder? Das mit dem Essen hat auch gut funktionert. Im Prinzip haben wir uns auch pünktlich auf den Weg gemacht – wenn wir nicht an der falschen Haltestelle ausgestiegen und noch 1,9 km zu Fuß gegangen wären. Immerhin kamen wir mit biegen und brechen, der ein oder anderen Pfütze, aber dennoch guter Laune an. In dem Saal war es schon ganz leise, weshalb wir uns auf Samtpfoten reingeschlichen haben und uns schnell Sitzplätze sicherten. Da es fast stockdunkel gewesen ist, abgesehen von der Bühne, ist das auch kaum aufgefallen. Glück gehabt.
Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist
Sobald es dann losging, verflog meine Nervosität so rasch, wie sie gekommen war. Die Scheinwerfer über der Bühne waren so eingestellt, dass ich das Publikum ohnehin kaum erkennen konnte. Ich begann zu lesen und spürte, wie ich selbst in die Geschichte abtauchte und die Zuhörer mit mir. Nach einer Dreiviertelstunde gab es eine kurze Pause, danach las ich noch einmal 30 Minuten, am Ende schloss sich eine Fragerunde an, bei der sich nach anfänglicher Zurückhaltung eine ganze Reihe von Leuten begteiligt haben.
Auch wenn es Mechthilds erste Lesung gewesen ist, hat man ihre Nervosität nur zu Anfang etwas bemerkt. Sie hat es geschafft die Zuhörer in den Bann ihrer Geschichte zu ziehen. Wer selber schon einige Lesungen besucht hat, wird wissen, dass das nicht der Regelfall ist. So träumten wir uns mit der Autorin in ein verwunschenes Eisenheim, zu den bedrohlichen Schatten und in die beiden Leben der Protagonistin. Für mich war es ganz besonders spannend, da ich ja schließlich an dem Spielort des Romans lebe. In Essen, meiner Wahlheimat seit ungefähr einem Jahr. Das ruft doch geradezu danach sich auf die Spuren des Romans zu machen.
Nach der Lesung, ist vor der Lesung
Letztlich war ich fast ein bisschen traurig, als sich die Lesung dem Ende neigte. Doch zunächst überwog die Erleichterung die Feuerprobe überstanden

... und schreiben
zu haben. Zusammen mit dem Erstaunen darüber, wie viele Leserinnen sich anstellten, um eine Widmung und eine meiner Autogrammkarten zu erhaschen. Eine Weile lang war ich so beschäftigt mit dem Signieren, dass ich kaum die Zeit fand, den Kopf zu heben, und, als es mir dann doch gelang, war da immer noch eine lange Schlange. Ein merkwürdiges, aber auch sehr schönes Gefühl. Besonders gefallen haben mir die persönlichen Rückmeldungen zu meinem Buch. Als Autorin sitzt man ja die meiste Zeit über in seinem stillen Kämmerchen. Da ist es eine angenehme Abwechslung einmal direktes Feedback zu bekommen.
Wir vier leidenschaftlichen Bücherwürmer, Sammler und Jäger, haben uns die Gelegenheit natürlich nicht nehmen lassen unser Exemplar des Romans (und das Buch für den Gewinner
) signiert zu bekommen. So hatten wir auch die Gelegenheit Mechthild mal klar und deutlich zu sehen, nachdem wir gut zwei Stunden in einem dunklen Schleier saßen. Man kann sagen, dass sie nicht minder überrascht (oder erfreut) gewesen ist ein paar Blogger von der Blogtour persönlich kennenzulernen. Abgesehen von der ein oder anderen Panne – unsererseits – war es ein gelungener Abend, der vielleicht weil er nicht perfekt gewesen ist, so viel Spaß gemacht hat.
Ich wünsche Mechthild auf jeden Fall viele weitere Schreiberfolge und spannende Zeiten in einer Welt, die sie mit ihren Worten, ihren Gedanken und bestimmt auch mit ihren Träumen erschaffen hat.

@Buchleben, @ichbinkreatief, Mechthild Gläser, @nightingale78, @itspaperthin
Die Frage, um zu gewinnen
Ihr wollt ein Exemplar von Mechthild Gläsers Roman gewinnen? Dann beantwortet bis zum 16.03.2012 um 10.30 Uhr folgende Frage:
Wie heißt Mechthild Gläsers Debütroman?
Die Antwort kommentiert ihr bitte, weil es das Regelwerk so will, und schickt sie mir bitte ebenfalls per Mail an info(at)buchleben.com mit dem Betreff “Blogtour”. Es werden alle Einsendungen berücksichtig, die innerhalb der nächsten 48 Stunden (16.03.2012 | 10.30 Uhr) als E-Mail und Kommentar bei mir angekommen sind.
Danach ist die Blogtour dann beendet und die 10 Gewinner werden aus dem großen Lostopf gezogen. Nun bleibt mir nur noch eines zu sagen: Viel Glück!
Quellenangaben
Überschrift 2: Zitat von Henry Ford
Veröffentlicht unter: erleben!, lesen! · Etiketten: Gewinnspiel, Lesung, Loewe Verlag, Mechthild Gläser, Stadt aus Trug und Schatten
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http://kajasbuecher.wordpress.com/ Kaja
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Karin
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Kerstin1975
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http://twitter.com/shortie48 Bettina
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sarah.fenger
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http://bibliofantastica.wordpress.com/ Melanie
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Daniela S.
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kfmail
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http://www.facebook.com/people/Katrin-Rieck/100001683669501 Katrin Rieck
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nici.stuewe
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Miss Bookiverse
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Stephie
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http://www.facebook.com/profile.php?id=1583702578 Anika Henke
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